Heute bricht Tag sechs auf Koh Tao an.
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| Gipfel Koh Tao |
Als wir am Samstag mit dem Schiff von Koh Samui nach Koh Tao kamen, wurden wir schon sehnsüchtig von vielen Einwohnern erwartet, weil sie uns zu ihrer Divingschool (Tauchschule) bringen wollten. Wir hatten uns natürlich schon vorher im Internet erkundigt und unsere Wahl fiel auf "Ban's Diving Resort". Dort angekommen hatten wir nur zwei Stunden Zeit uns im Zimmer zu sortieren, weil wir direkt zur Theorie für den Tauchschein mussten. Im Klassenraum empfing uns unser schweizerischer, seit 2 Jahre auf Koh Tao lebender Tauchlehrer Luca. Außerdem konnten wir dort unsere Mitschülerin "Vanessa" begrüßen, da sie die Ehre hatte mit uns Chaoten tauchen zu lernen. Nach drei langen Stunden Theorie und rauchenden Köpfen wurden wir gegen Abend entlassen. Da wir am nächsten morgen gegen 8 Uhr unsere Tauchübungen im Swimmingpool nachgehen mussten, gingen wir früh schlafen und konnten so am nächsten Tag ausgeruht teilnehmen. Nach vier Stunden praktischer Einführung in das Tauchen erwarteten uns Nachmittags erneut "spaßige" Theoriestunden.
Am Montag war es endlich soweit: Im offenen Meer tauchen. Die ersten zwei Tauchgänge waren kurz hintereinander. Nach faszinierende Eindrücken, wie zum Beispiel das betrachten einer sehr seltenen Schildkröte, ging es zurück ans Festland wo das Exam für unseren Tauchschein anstand. Der Druck war groß, da bei Luca noch nie einer durchgefallen war. Jedoch erzielten wir alle ein sehr gutes Ergebnis was uns die Open Water Diving Lizenz brachte. Anschließend erhielten wir unser Logbuch, in dem wir jetzt immer unsere Tauchgänge festhalten können. Geschafft vom Tag fielen wir sprichwörtlich ins Bett.
Dienstag morgen ging es dann wieder raus ins Meer und die letzten Unsicherheiten wurden durch diese Tauchgänge beseitigt. Hinzu kam, dass wir unter Wasser gefilmt wurden, weshalb wir zur Höchstform aufliefen was das Tauchen anging. (Wir versuchen das Video hier irgendwie hoch zu laden) Abends konnten wir dann bei einem Bierchen das Video gemeinsam genießen und unsere Lizenz feiern.
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| Nationenreiche Partygruppe |
Nachdem sich Luca verabschiedet hatte lernten wir anderen Leute kennen, mit den wir den
gesamten restlichen Abend verbrachten. Gemeinsam bildeten wir eine internationale Partymeute mit Herkunft aus England, den USA, Israel, Irland, Afrika und natürlich Deutschland. Wir hatten gemeinsam sehr viel Spaß und konnten uns ohne große Probleme mit allen verständigen.
Mittwoch gab es dann Besuch aus der Heimat. Janne und Manon flohen aus dem stickigen und stinkenden Bangkok und kamen zu uns auf die Insel. Da wir auch einen freien Tag vom Tauchen einlegen konnten, haben wir mit den zwei die Insel genauer erkundet. So lag es in unserer Intention den Himalaja von Koh Tao mit einer gesamt Höhe von ca. 300m zu besteigen. Der etwa einstündige Aufstieg war zwar anstrengend, ging aber an einer befestigten Strecke entlang. Am Gipfel wurden unsere Strapazen dann in Form eines sagenhaften Ausblickes belohnt. Der Abstieg ereignete sich als ein richtiges Abenteuer, da wir einen anderen Weg entlang gingen, der uns in einen Dschungel führte. Je dichter und unbezwingbarer der "Weg" wurde, desto interessanter wurde es. Wir wanderten entlang von Lianen, Steinen und anderen exotischen Pflanzen, trafen auf etliche Spinnen, Ameisen und Mücken, welche uns alle sehr zerstachen. Besonders Interessant wurde der Abstieg für Philipp M. und Pay, da diese die Tour lieber in Flip Flops, als in einem festen Schuhwerk bestreiten wollten. Wo Philipps Latschen ihre Qualität zeigten, mussten Pays (in Koh Samui erworbenen "Latschen") getapet und später durch Neue ersetzt werden.
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| Pays Überreste vom Flip Flop |
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| Dschungeltour |
Nach 2 1/2 Stunden kamen wir unten an und konnten zurück ins Hotel, wo wir uns erstmal von unserem Trip erholen mussten. Jedoch stand für den Abend noch ein kulinarischer Leckerbissen auf unserem Programm: All You Can Eat Pizza essen für 200 Baht (ca.4€). Es wurden alle möglichen Pizzen von Margarita und Salami über Hawaii bis hin zur Hackfleischpizza serviert. Logisch das wir Jungs daraus ein Wettessen machten und so ergab sich folgendes:
1. Aron (21 Stücke)
2. Pay (20 Stücke)
3. Philipp M. (19 Stücke)
4. Philipp B. (18 Stücke)
Das war es soweit wieder von den letzten sechs Tagen. Am Mittwoch geht es weiter nach Perth.