Sonntag, 29. September 2013

Ruby - Unserer Weggefaehrte

Ruby
Ruby? Wer ist eigentlich Ruby und warum bekommt er einen Post gewidmet?
Ruby ist unser neuer Weggefaehrte. Er ist zwar juenger als wir, aber wir vertrauen ihm jetzt schon ueberdurchschnittlich. Ruby ist naemlich unser Auto - ein Ford Econovan. Hoffentlich wird er uns ueber vielen Meilen treu begleiten und eine unvergessliche Zeit bescheren.

 Aber erstmal der Reihe nach: Unser gekochtes Essen ist bei Izzy, Solhah und Mrs. Oh sehr gut angekommen. Es trug alleine schon durch seinen schwierig auszusprechenen Namen zur allgemeinen Belustigung bei. Jaja, so ein "Jaergerschnitzel" ist schon kein einfaches Wort. "Mhhh really tasty" oder "I like your creamy food" waren nur wenige positive Rueckmeldungen auf das Gekochte. 


Erdbeerfarm
Als wir dann auch noch eine Zusage zum Probearbeiten bei der Erdbeerfarm erhielten haette die Laune nicht besser sein koennen. Allerdings sollte diese auch schnell wieder gedaempft werden...
Auf der Farm angekommen erhielten wir eine kurze und schnelle Einweisung und durften dann drei Stunden unbezahlt arbeiten. Die Tatsache, dass der Ruecken danach extrem schmerzte trug aber nicht dazu bei, dass wir den Job ablehnten. Wir haetten fuer einen Korb Erdbeeren (ca. 4kg) 1,80$ bekommen. Wir konnten in drei Stunden harter Arbeit gerade mal 16 Koerbe fuellen. Der Stundenlohn ist also sehr schelcht. Das fand auch Maik, den wir dort kennenlernten, der uns sogar Abends anrief und uns bat ihn bitte aus diesem "Loch" abzuholen. Als wir dann auch noch vier Tage spaeter entdeckten, dass eine 500g Schale von der Farm fuer 3$ verkauft wurde, waren die letzten Zweifel bezueglich der nicht Annahme des Jobs beseitigt. 

Tisch Nummer 10 dahoam
Auch liessen wir an einem Abend unseren in Deutschland erworbenen Kleptomanenfetisch ans Tageslicht kommen. Kurz gesagt: Ab jetzt wird Zuhause immer an Tisch 10 gegessen. "Papa Izzy" nahm es mit einem Laecheln und brachte uns als "Strafe" in einen Liquorstore, wo wir backpackerlike in einen Goon (soll Wein sein) investierten. Einer von drei Tetrapacks wurde auch noch direkt am selben Abend genossen und trug zur guten Laune bei.
Parallel wird sich fleissig fuer alles beworben. Wir haben noch einige Bewerbungen offen oder werden noch angerufen. Der erste Job ist also nur noch eine Frage der Zeit. Wir sind gespannt und sehr motiviert!

Der Tag danach wurde mit Freunden von Izzy und Solhah in Perth verbracht. Es wurde gebruncht und spaeter ein Kaffee in der Stadt getrunken. Ausserdem waren wir in einem Einkaufszentrum, wo Barde seiner Schauspielader, Pay seiner Schlafsucht und Philipp seiner verrueckten Art gerecht wurde.

Schauspielowyck

Schlafmetzler

Bloedakl

Wir fuehlen uns hier wie Zuhause und ein "Zuhause" muss auch wie ein solches gepflegt werden. Daher hat es sich der Putztrupp Vollidoten & Co.KG nicht nehmen lassen das Haus glaenzen zu lassen. Nach einer harten Arbeit belohnt man sich gerne. Wir belohnten uns indem wir Ruby abholten und die letzten Kleinigkeiten klaerten. Ruby ist uebrigens geschlechtslos, da wir manchmal noch einen Mann und manchmal eine Frau an unserer Seite brauchen werden und uns deshalb nicht fuer ein Geschlecht entschieden haben. Das erste Bier ging uebrigens auf Ruby.
Auf Ruby!

CHEERS!


Sonntag, 22. September 2013

Perth


Gruppenfoto
Heute hatten wir einen sehr ereignisreichen Tag. Gegen Mittag sind wir in den "Chaversham Wildlifepark" gefahren und durften das erste Mal in unserem Leben Kaengurus, Koalas, Wombats und Co aus naechster Naehe betrachten. Am meisten haben es uns allerdings die Kaengerus angetan. Sie sind so super suess und wir haetten gerne welche mit nach Hause genommen! Waaaaaahnsinn die Tiere. Es war aber so oder so ein riesen Erlebnis, da wir Dorfeier sonst nur Ziegen oder Hunde gestreichelt haben und solche Tiere wie heute nur aus dem Fernsehen kannten.
Nach diesen tollen Eindruecken haben wir uns zu einer Rebenschule aufgemacht und es uns nicht nehmen lassen eine Weinprobe zu machen. Stilecht wurde natuerlich von uns Weinkennern ein Wein mitgenommen und der "pelzige" und "adstringierende" Wein zurueck gelassen.
Leicht angeschwibbst und muede werdend ging es dann zur kostenlose Kaffeeprobe! Der Kaffee war nicht nur lecker, sondern hat auch wieder Power gegeben. Dort wurde uns von einer Mitarbeiterin empfohlen das deutsche Restaurant die Strasse runter zu besuchen. Gesagt getan! 
Vorort wurde das Motto "Bier auf Wein, das lass sein" ignoriert und lustig drauf losprobiert. Fazit: Weizenbier ist sehr gut und Bier und Schwarzbier eher nicht so. Da uns das Weizen gefiel wurde auch sofort in einen Krug investiert und bei geselliger Runde mit unseren malysianischen Freunden getrunken. Barde lies es sich nicht nehmen in eine Leberwurst und Pay in Pumpernickel zu investieren.
Gestaerkt vom Gerstensaft machten wir uns auf in Richtung Innenstadt wo Solhah und Izzy uns ein malaysianisches Restaurant zeigten in welches sie uns auch einluden. Es war sehr lecker und brachte uns ihrer Kultur naeher.Morgen werden wir fuer sie etwas aus unserer Heimat kochen! Das wird ein Fest!

Kaenguru

Solhah ist auch ein grosser Fan

Fuettern durften wir sie auch

Koalabro

Ein Wombat schlaeft 18h am Tag - Kein Wunder, dass wir uns so gut verstanden haben

Schlange

Die Weinplantage

Weinkenner: "Der Wein muss atmen."

Ein dekantierter Wein

Free Chocolate must be heaven on earth

Freitag, 20. September 2013

Australien (Perth)

Nun haben wir, nach einer letzten Nacht auf Koh Samui, Koh Tao hinter uns gelassen und uns aufgemacht in Richtung Sueden. Wobei "wir" sich dezimiert hat, da Aron erst einmal in Deutschland auf  Unternehmenssuche ist. Die anderen drei Pflegefaelle haben sich auf nach Downunder gemacht. Allerdings war der weg dorthin sehr lang und intensiv. Zunaechst sind wir von Koh Samui nach Phuket geflogen, um uns von dort aus (nach dreistuendigem Aufenthalt) in Richtung Kuala Lumpur auf zu machen. Dort hatten wir dann  ganz viel Spass, weil unser Aufenthalt 12h betrug. Da wir aber einen gemuetlichen Platz fanden, an dem Pay sehr intensiv schlief, waren die 12h recht ertraeglich. Nach einem weiteren fuenf Stunden Flug hiess das Ziel endlich Perth. 
Am Flughafen wurden wir liebevoll von Mrs Oh (eine Anlaufstelle Dank Bardes Onkel) empfangen und in ihr Haus gebracht. Geschafft von den Fluegen und den ersten Eindruecken, waehrend der Fahrt  zu Mrs. Oh's Haus  haben wir unser Zimmer bezogen und nach einem selbst gekochten Essen gut in den Schlaf gefunden.
Die letzten Schritte bei der Kontoeroeffnung
Am naechsten Tag (heute) haben wir unsere Steuernummer beantragt und sind ab jetzt berechtigt zu Arbeiten. Des weiteren haben wir jetzt ein Handy (Hightech ohne Ende) und sind so fuer die Einheimischen erreichbar.  Ausserdem haben wir jetzt ein Konto bei der "Commonwealth Bank" . Ab jetzt machen wir uns via Internet, Tageszeitungen und dem guten alten Smalltalk auf die Suche nach einem (Traum-)Job. Mal sehen was da bei raus kommt.
Bei Mrs. Oh leben auch noch zwei aus Malysia abstammende junge Menschen Namens "Solhaa" and "Izzy". Sie sind super nett, hoeflich und wir moegen uns Gegenseitig. Das ist schon eine coole Zusammenstellung hier. International so wie wir es uns erhofft haben. Morgen schreiben wir Bewerbungen und am Sonntag gehen wir in den "Caversham Wildlifepark" und werden Koalas und Kaengerus streicheln. Da freuen wir uns natuerlich alle drauf! Kaengerus  haben wir natuerlich auch schon gesehen. Die  sind vergleichbar vom Ansehen und der  auftretenden Haeufigkeit wie bei uns daheim die Rehe. Nur das man die "Kangaroo's" hier auch tagsueber sieht.
Da wir die letzten Tage viel gereist sind, faellt dieser Post etwas kleiner aus.
Wir melden uns dann wieder, so fern es was Neues gibt. G'day Mates!

Westkueste Perth

Freiheit

Mrs. Oh

Solhaa


Donnerstag, 12. September 2013

Koh Tao



Heute bricht Tag sechs auf Koh Tao an. 

Gipfel Koh Tao
Als wir am Samstag mit dem Schiff von Koh Samui nach Koh Tao kamen, wurden wir schon sehnsüchtig von vielen Einwohnern erwartet, weil sie uns zu ihrer Divingschool (Tauchschule) bringen wollten. Wir hatten uns natürlich schon vorher im Internet erkundigt und unsere Wahl fiel auf "Ban's Diving Resort". Dort angekommen hatten wir nur zwei Stunden Zeit uns im Zimmer zu sortieren, weil wir direkt zur Theorie für den Tauchschein mussten. Im Klassenraum  empfing uns unser schweizerischer, seit 2 Jahre auf Koh Tao lebender Tauchlehrer Luca. Außerdem konnten wir dort unsere Mitschülerin "Vanessa" begrüßen, da sie die Ehre hatte mit uns Chaoten tauchen zu lernen. Nach drei langen Stunden Theorie und rauchenden Köpfen wurden wir gegen Abend entlassen. Da wir am nächsten morgen gegen 8 Uhr unsere Tauchübungen im Swimmingpool nachgehen mussten, gingen wir früh schlafen und konnten so am nächsten Tag ausgeruht teilnehmen. Nach vier Stunden praktischer Einführung in das Tauchen erwarteten uns Nachmittags erneut "spaßige" Theoriestunden.



Am Montag war es endlich soweit: Im offenen Meer tauchen. Die ersten zwei Tauchgänge waren kurz hintereinander. Nach faszinierende Eindrücken, wie zum Beispiel das betrachten einer sehr seltenen Schildkröte, ging es zurück ans Festland wo das Exam für unseren Tauchschein anstand. Der Druck war groß, da bei Luca noch nie einer durchgefallen war. Jedoch erzielten wir alle ein sehr gutes Ergebnis was uns die Open Water Diving Lizenz brachte. Anschließend erhielten wir unser Logbuch, in dem wir jetzt immer unsere Tauchgänge festhalten können. Geschafft vom Tag fielen wir sprichwörtlich ins Bett. 
Dienstag morgen ging es dann wieder raus ins Meer und die letzten Unsicherheiten wurden durch diese Tauchgänge beseitigt. Hinzu kam, dass wir unter Wasser gefilmt wurden, weshalb wir zur Höchstform aufliefen was das Tauchen anging. (Wir versuchen das Video hier irgendwie hoch zu laden) Abends konnten wir dann bei einem Bierchen das Video gemeinsam genießen und unsere Lizenz feiern.

Nationenreiche Partygruppe
Nachdem sich Luca verabschiedet hatte lernten wir anderen Leute kennen, mit den wir den
gesamten restlichen Abend verbrachten. Gemeinsam bildeten wir eine internationale Partymeute mit Herkunft aus England, den USA, Israel, Irland, Afrika und natürlich Deutschland. Wir hatten gemeinsam sehr viel Spaß und konnten uns ohne große Probleme mit allen verständigen.



Mittwoch gab es dann Besuch aus der Heimat. Janne und Manon flohen aus dem stickigen und stinkenden Bangkok und kamen zu uns auf die Insel. Da wir auch einen freien Tag vom Tauchen einlegen konnten, haben wir mit den zwei die Insel genauer erkundet. So lag es in unserer Intention den Himalaja von Koh Tao mit einer gesamt Höhe von ca. 300m zu besteigen. Der etwa einstündige Aufstieg war zwar anstrengend, ging aber an einer befestigten Strecke entlang. Am Gipfel wurden unsere Strapazen dann in Form eines sagenhaften Ausblickes belohnt. Der Abstieg ereignete sich als ein richtiges Abenteuer, da wir einen anderen Weg entlang gingen, der uns in einen Dschungel führte. Je dichter und unbezwingbarer der "Weg" wurde, desto interessanter wurde es. Wir wanderten entlang von Lianen, Steinen und anderen exotischen Pflanzen, trafen auf etliche Spinnen, Ameisen und Mücken, welche uns alle sehr zerstachen. Besonders Interessant wurde der Abstieg für Philipp M. und Pay, da diese die Tour lieber in Flip Flops, als in einem festen Schuhwerk bestreiten wollten. Wo Philipps Latschen ihre Qualität zeigten, mussten Pays (in Koh Samui erworbenen "Latschen") getapet und später durch Neue ersetzt werden.


Pays Überreste vom Flip Flop
Dschungeltour

Nach 2 1/2 Stunden kamen wir unten an und konnten zurück ins Hotel, wo wir uns erstmal von unserem Trip erholen mussten. Jedoch stand für den Abend noch ein kulinarischer Leckerbissen auf unserem Programm: All You Can Eat Pizza essen für 200 Baht (ca.4€). Es wurden alle möglichen Pizzen von Margarita und Salami über Hawaii bis hin zur Hackfleischpizza serviert. Logisch das wir Jungs daraus ein Wettessen machten und so ergab sich folgendes:



1. Aron (21 Stücke)
2. Pay (20 Stücke)
3. Philipp M. (19 Stücke)
4. Philipp B. (18 Stücke) 



Das war es soweit wieder von den letzten sechs Tagen. Am Mittwoch geht es weiter nach Perth.

JPAP ♥


Freitag, 6. September 2013

Erster Tag in Koh Samui

Unsere Tour Snapback
JPAP´13 (Jan Pay Aron Philipp 2013)
Nach langen Flügen, langen Aufenthalten und vielen Partien Kniffel und Karten spielen und einer netten Reisebekanntschaft Tim aus Hamburg (20) konnten wir endlich Ko Samui unser neues Heim nennen. Allerdings vorerst auch nur für eine Nacht, da wir morgen aufbrechen nach Ko Tao um unseren geplanten Tauchkurs zu absolvieren. Das Schönste hier ist weder das tolle Essen, der wunderschöne Strand oder die neue interessante Kultur, sondern dass wir endlich Aron in unserer Reisegruppe begrüßen konnten. Nun setzen wir unsere Reise also zu Viert fort. Es fühlt sich an wie Urlaub und das soll es auch sein. Mal sehen wann wir uns allem Bewusst werden.

In Bangkok hatten wir einen neun stündigen Aufenthalt was dazu geführt hat uns ein Taxi zu nehmen und die Stadt vom Zentrum aus aufzumischen. Das kulinarische Essen, zu welchem uns der Taxifahrer fuhr, war nicht nur scharf sondern auch lecker! Die Taxifahrt sorgte bei uns für Gelächter, weil der Fahrstil uns schlicht und einfach fremd war und wir am Schluss Angst hatten, dass uns der Fahrer einschläft.  Unser Taxifahrer Mr. Chartree Chidchorm hat dezent gefragt, ob uns nach einem "Bummbumm"-Erlebnis sei. Vernünftig wie wir sind haben wir das natürlich abgelehnt und waren im Endeffekt froh, rechtzeitig für den Weiterflug am Flughafen gewesen zu sein.
Chaoten vor dem Samui International Hospital
Wir haben es uns natürlich nicht nehmen lassen einen Roller für 150 Baht (ca.3,50€) pro Tag zu mieten, um uns souverän in den chaotischen Straßenverkehr intigrieren zu können. Speziell unser Rollerspezi Aron konnte seine Skills unter beweis stellen und uns anschließend das SIH (Samui International Hospital) zeigen, welches wir anderen drei noch gar nicht kannten. Es ist natürlich nichts Schlimmes passiert. Nur Aron und Barde, der der Mitfahrer war, mussten mit Schürfwunden leben. Jetzt geht es nochmal in die Stadt und es wird der nächste kulinarische Leckerbissen verspeist.
Bis dahin: Haltet die Ohren steif und bis bald!
Die Ko-Samui-Banditos!

Montag, 2. September 2013

Auf und davon


In zwei Tagen starten wir (Philipp, Pay und Philipp) ins Ungewisse. Hier habt ihr die Möglichkeit an unseren Erlebnissen teilzunehmen. Wir werden versuchen so viel wie möglich hier zu teilen.


Somit ist der erste formale Post auch schon beendet. :)
Eure Chaoten

P.S. Wer uns nochmal "Tschüss" sagen möchte, kann sich mit uns morgen Abend ab halb 10 auf ein Fass Bier im Klacker treffen.