Montag, 2. Juni 2014

Welt gedreht, viel erlebt

Downunder liegt nun schon einen Monat lang hinter uns. Gefuehlt sind wir zwar erst gestern aus dem Kaenguruland gereist, aber dennoch ist es schon so “lange” her. Momentan befinden wir uns in Kuala Lumpur und lassen uns hier von der Luftfeuchtigkeit aergern. Morgen fliegen wir fuer ein paar Tag emit Idzkandar nach Langkawi. Es soll dort wunderschoen sein und auf Bier gibt es dort keine Steuern. PROST.

Aber erstmal von Anfang an:
Nachdem wir Australien ueber Darwin verlassen hatten hoerten wir schon Bali nach uns schreien. Zehn Tage auf Bali die Seele baumeln lassen. Kaum angekommen haben wir uns auch direkt bei der Surfschule “UP2U” angemeldet und konnten es kaum abwarten mit Surfboards ins Wasser zu springen. Am naechsten Tag wurden wir dann vom Balinesen Felix eingewiesen. Das Surfen hat unheimlich viel Spass gemacht und wir koennen aufjedenfall behaupten, dass wir es nicht mehr nicht koennen. Wir konnten alle stehen bleiben und waren aus unserer Gruppe die Besten, so dass wir einen speziellen Surfausflug machten und unter grossen Wellen versuchten zu surfen. Wir haben die Zeit auf Bali genossen und ausserdem ein vertrautes Gesicht aus Albany gesehen unseren lieben Jakob naemlich. Den Meckpommer sehen wir aber in Deutschland hoffentlich eh wieder. Das Surfen war mit Abstand das Toperlebnis auf Bali, allerdings gab es noch viele andere. Unter anderem haben wir naemlich eine Nacht mehr oder weniger durchgemacht, um den Sonnenaufgang von einem Vulkan aus zu betrachten. Der drei Kilometer lange weg war ein echter Akt und unser Guide war total erschoepft. Er sei noch nie so schnell den Vulkan hoch. Hatte wohl noch nie norddeutsche Kartoffeln gefuehrt….
Anfangssurf

Sonnenaufgang vom Vulkan aus

Fuer Pay stand auch noch ein Erlebnis an. Tattoo Nummero zwei stand auf dem Zettel und so transformierte ein Balikuenstler seinen arischen Oberarm in einen balinesisches Kunstwerk. Fuenf Stunden hat er fuer das Tattoo leiden muessen. Aber: “Wer schoen sein will, muss leiden.” Apropo schoen. Als wir Abends nichts ahnend durch die Strassen liefen wurde Aron angesprochen und gefragt, ob er nicht fuer eine lokale Modelmode arbeiten wollen wuerde. Unter viel Humor wurde natuerlich zu gesagt und unser Blondinchen wurde bei Sonnenuntergang abgeichtet. Aron ist auch hart am ueberlegen sein Studium fuer eine Modelkarriere hinzuschmeissen….

Model Aron auch auf #instagram
Mit einem Tattoo, neuen Surfskills und einer Menge guten Laune flogen wir nach Yogyakarta wo wir im Hostel der Hostels landeten. Es war 2013 sogar fuer das beste Hostel der Welt nominiert. Man kann sich also ungfaehr vorstellen wie gut es dort war. Dort verbrachten wir auch endlich mal einen absoluten “Gammeltag” und haben nichts gemacht. Nur geschlafen, gegessen und Filme geguckt. Das tat wirklich sehr sehr gut! Allerdings haben wir uns auch dort viel bewegt. Im Borobudurtempel, einer der groessten buddhistischen Tempeln der Welt wurden wir wie Popstars fotografiert. Wir haben zwei Stunden lang versucht jedem seinen Fotowunsch zu erfuellen. Sie haben sich sehr ueber uns Europaer gefreut. Ein schoener Egopush zwischendurch….
Borobudurtempel

Yogyakarta, was auch liebevoll “Jogja” genannt wird hat keinen wirklichen CBD und ist riesengross. Wir fanden die Stadt toll und auch die Menschen dort waren super freundlich. Ein gutes Beispiel fuer die Freundlichkeit der Menschen dort ist “Shelly”, eine Studentin, die wir auf einem Markt kennenlernten. Sie hat uns einfach angesprochen und gefragt, ob sie uns rumfuehren soll. Das Angebot haben wir natuerlich angenommen und so konnten wir mit einer lokalen Person Gewuerze, Tuecher und Speisen erkunden.  
JPAP uns Shelly (Oma hat sich raufgedraengelt)
Im Hostel gab es auch sehr gutes Wlan, was dazu fuehrte, dass wir das HSV Relegationsrueckspiel streamten. Wie wir jetzt alle  wissen, spielt der Bundesligadino auch naechstes Jahr Erstklassik. Dennoch war es ein Nevernkampf und das gesamte Hostel hatte Teil an unseren Emotionen bei und nach dem Spiel.
"Allahu akbar"

Tuk-Tuk fahren


Nach ein paar Tagen Jogja stand eine Zugfahrt nach Jakarta auf dem Programm. 512km mit dem Zug. Angestrebt war die Strecke in neun Stunden zu meistern. Schlussendlich waren es zehn und wir waren sehr geschafft. Dennoch war dieses Transportmittel super, weil wir so durch Reisplantagen gefahren sind. Sowas zu sehen war atemberaubend. In Jakarta wurde dann das oertliche Standartprogramm unternommen. Ist eine Stadt, nicht mehr und nicht weniger.
Von der indonesischen hauptstadt aus flogen wir nach Kuching. In Kuching waren wir in zwei Nationalparks und haben viel gesehen. Die Highlights waren allerdings die Affen. Ein Affe sprang mich sogar an und klaute mir meine, zu dem Zeitpunkt sehr wichtigen, Parazetamoltabletten. Wie im Affenhaus… In dem anderen Park haben wir wildlebende Orang-Utans gesehen. Atemberaubende Tiere!
Reisfeld irgendwo zwischen Jogja und Jakarta

Orang-Utans
Im Hostel Malibulifestyle in Kuching

Das Parlamentsgebaeude in Kuching


Und dann flogen wir endlich nach Kuala Lumpur. So oft diente “KL” nur als Zwischenstation. Doch endlich konnten wir hier mal raus. Ausserdem freuten wir uns alle auf Izzy, der hier momentan wohnt. Beim wiedersehen haben wir uns riesig gefreut. Ausserdem sind wir mit dem Auto viel schneller und bequemer unterwegs und mit Idzkandar haben wir einen richtigen Malayen unter uns. Ausserdem lieben wir unseren verrueckten ja. Im groessten Choppingcenter  der Welt hier in KL gibt es sogar eine Achterbahn. Die sind wir natuerlich direkt gefahren. Schon echt cool, dass in einem Einkaufszentrum ein Freizeitpark ist. Gestern waren wir in Melaka und heuten Abend werden wir die Petronas Twin Tower betrachten. Nach 9/11 sind sie jetzt die groessten der Welt. Bei Nacht sehen sie atemberaubend aus! 

Achterbahn in der Shoppingmall

Die Skyline KL's vom KL Tower

Reunion Germalaysians

#hammerfettbombekrass