Downunder liegt nun schon einen Monat lang hinter uns.
Gefuehlt sind wir zwar erst gestern aus dem Kaenguruland gereist, aber dennoch
ist es schon so “lange” her. Momentan befinden wir uns in Kuala Lumpur und
lassen uns hier von der Luftfeuchtigkeit aergern. Morgen fliegen wir fuer ein
paar Tag emit Idzkandar nach Langkawi. Es soll dort wunderschoen sein und auf
Bier gibt es dort keine Steuern. PROST.
Aber erstmal von Anfang an:
Nachdem wir Australien ueber Darwin verlassen hatten hoerten
wir schon Bali nach uns schreien. Zehn Tage auf Bali die Seele baumeln lassen.
Kaum angekommen haben wir uns auch direkt bei der Surfschule “UP2U” angemeldet
und konnten es kaum abwarten mit Surfboards ins Wasser zu springen. Am
naechsten Tag wurden wir dann vom Balinesen Felix eingewiesen. Das Surfen hat
unheimlich viel Spass gemacht und wir koennen aufjedenfall behaupten, dass wir
es nicht mehr nicht koennen. Wir konnten alle stehen bleiben und waren aus
unserer Gruppe die Besten, so dass wir einen speziellen Surfausflug machten und
unter grossen Wellen versuchten zu surfen. Wir haben die Zeit auf Bali genossen
und ausserdem ein vertrautes Gesicht aus Albany gesehen unseren lieben Jakob
naemlich. Den Meckpommer sehen wir aber in Deutschland hoffentlich eh wieder.
Das Surfen war mit Abstand das Toperlebnis auf Bali, allerdings gab es noch
viele andere. Unter anderem haben wir naemlich eine Nacht mehr oder weniger
durchgemacht, um den Sonnenaufgang von einem Vulkan aus zu betrachten. Der drei
Kilometer lange weg war ein echter Akt und unser Guide war total erschoepft. Er
sei noch nie so schnell den Vulkan hoch. Hatte wohl noch nie norddeutsche
Kartoffeln gefuehrt….
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| Anfangssurf |
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| Sonnenaufgang vom Vulkan aus |
Fuer Pay stand auch noch ein Erlebnis an. Tattoo Nummero
zwei stand auf dem Zettel und so transformierte ein Balikuenstler seinen
arischen Oberarm in einen balinesisches Kunstwerk. Fuenf Stunden hat er fuer
das Tattoo leiden muessen. Aber: “Wer schoen sein will, muss leiden.” Apropo
schoen. Als wir Abends nichts ahnend durch die Strassen liefen wurde Aron
angesprochen und gefragt, ob er nicht fuer eine lokale Modelmode arbeiten
wollen wuerde. Unter viel Humor wurde natuerlich zu gesagt und unser
Blondinchen wurde bei Sonnenuntergang abgeichtet. Aron ist auch hart am
ueberlegen sein Studium fuer eine Modelkarriere hinzuschmeissen….
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| Model Aron auch auf #instagram |
Mit einem Tattoo, neuen Surfskills und einer Menge guten
Laune flogen wir nach Yogyakarta wo wir im Hostel der Hostels landeten. Es war
2013 sogar fuer das beste Hostel der Welt nominiert. Man kann sich also ungfaehr
vorstellen wie gut es dort war. Dort verbrachten wir auch endlich mal einen
absoluten “Gammeltag” und haben nichts gemacht. Nur geschlafen, gegessen und
Filme geguckt. Das tat wirklich sehr sehr gut! Allerdings haben wir uns auch
dort viel bewegt. Im Borobudurtempel, einer der groessten buddhistischen
Tempeln der Welt wurden wir wie Popstars fotografiert. Wir haben zwei Stunden
lang versucht jedem seinen Fotowunsch zu erfuellen. Sie haben sich sehr ueber
uns Europaer gefreut. Ein schoener Egopush zwischendurch….
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| Borobudurtempel |
Yogyakarta, was auch liebevoll “Jogja” genannt wird hat
keinen wirklichen CBD und ist riesengross. Wir fanden die Stadt toll und auch
die Menschen dort waren super freundlich. Ein gutes Beispiel fuer die
Freundlichkeit der Menschen dort ist “Shelly”, eine Studentin, die wir auf
einem Markt kennenlernten. Sie hat uns einfach angesprochen und gefragt, ob sie
uns rumfuehren soll. Das Angebot haben wir natuerlich angenommen und so konnten
wir mit einer lokalen Person Gewuerze, Tuecher und Speisen erkunden.
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| JPAP uns Shelly (Oma hat sich raufgedraengelt) |
Im Hostel gab es auch sehr gutes Wlan, was dazu fuehrte,
dass wir das HSV Relegationsrueckspiel streamten. Wie wir jetzt alle wissen, spielt der Bundesligadino auch
naechstes Jahr Erstklassik. Dennoch war es ein Nevernkampf und das gesamte Hostel
hatte Teil an unseren Emotionen bei und nach dem Spiel.
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| "Allahu akbar" |
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| Tuk-Tuk fahren |
Nach ein paar Tagen Jogja stand eine Zugfahrt nach Jakarta
auf dem Programm. 512km mit dem Zug. Angestrebt war die Strecke in neun Stunden
zu meistern. Schlussendlich waren es zehn und wir waren sehr geschafft. Dennoch
war dieses Transportmittel super, weil wir so durch Reisplantagen gefahren
sind. Sowas zu sehen war atemberaubend. In Jakarta wurde dann das oertliche
Standartprogramm unternommen. Ist eine Stadt, nicht mehr und nicht weniger.
Von der indonesischen hauptstadt aus flogen wir nach
Kuching. In Kuching waren wir in zwei Nationalparks und haben viel gesehen. Die
Highlights waren allerdings die Affen. Ein Affe sprang mich sogar an und klaute
mir meine, zu dem Zeitpunkt sehr wichtigen, Parazetamoltabletten. Wie im
Affenhaus… In dem anderen Park haben wir wildlebende Orang-Utans gesehen.
Atemberaubende Tiere!
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| Reisfeld irgendwo zwischen Jogja und Jakarta |
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| Orang-Utans |
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| Im Hostel Malibulifestyle in Kuching |
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| Das Parlamentsgebaeude in Kuching |
Und dann flogen wir endlich nach Kuala Lumpur. So oft diente
“KL” nur als Zwischenstation. Doch endlich konnten wir hier mal raus. Ausserdem
freuten wir uns alle auf Izzy, der hier momentan wohnt. Beim wiedersehen haben
wir uns riesig gefreut. Ausserdem sind wir mit dem Auto viel schneller und
bequemer unterwegs und mit Idzkandar haben wir einen richtigen Malayen unter
uns. Ausserdem lieben wir unseren verrueckten ja. Im groessten
Choppingcenter der Welt hier in KL gibt
es sogar eine Achterbahn. Die sind wir natuerlich direkt gefahren. Schon echt
cool, dass in einem Einkaufszentrum ein Freizeitpark ist. Gestern waren wir in
Melaka und heuten Abend werden wir die Petronas Twin Tower betrachten. Nach
9/11 sind sie jetzt die groessten der Welt. Bei Nacht sehen sie atemberaubend
aus!
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| Achterbahn in der Shoppingmall |
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| Die Skyline KL's vom KL Tower |
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Reunion Germalaysians
#hammerfettbombekrass |
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